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Der 4-jährige Sohn der Familie Wünsch ist aufgrund einer angeborenen Erkrankung des Nervensystems, der Tuberösen Hirnsklerose, komplex entwicklungsverzögert.

Bei dieser Erkrankung kommt es zu einer Störung des Aufbaus des Gehirns, sowie zum Wachstum von  Tumoren am Gehirn, an der Haut und den Bauchorganen. Durch die Symptome, die mit der Erkrankung einhergehen (geistige Retardierung, eingeschränkte Sprachfähigkeit, Einschränkungen in Motorik und Gleichgewicht, Krampfanfälle, sehr geringe Aufmerksamkeitsspanne, geringe Impulskontrollfähigkeit) benötigt Noah permanente Aufsicht, Unterstützung und Betreuung. Noah ist zur Fortbewegung auf die Nutzung eines entsprechenden Reha-Buggys angewiesen. Aufgrund einer wachstumsbedingten Neuversorgung reicht der Platz im derzeitigen Fahrzeug zum Transport des neuen Reha-Buggys nicht mehr aus. Somit ist die Familie im Alltag stark eingeschränkt. Daraufhin wandten sich Noahs Eltern an den Verein „Mobil mit Behinderung“, welcher der Familie ein Spendenkonto einrichtete und half dabei, Kontakte zu Stiftungen wie Aktion Hilfe für Kinder e.V., Aktion Kinderträume, Johann Wolfgang Langguth-Stiftung, Thomas Fleischer Stiftung, Solidarfonds der Fraktion DIE LINKE, WWK Kinderstiftung, ProHandicap Halle (Saale) e.V. und die Willhelm Oberle Stiftung herzustellen, welche die junge Familie finanziell bei der Beschaffung eines behindertengerechten Fahrzeuges unterstützten.

Durch die Hilfe dieser Stiftungen, Vereine und auch Politikern aus Sachsen-Anhalt konnte innerhalb von 2 Monaten die Gesamtfinanzierung von 17.990.00 für einen neuen Ford Transit Kombi gesichert werden.

„Wir sind durch die Erkrankung unseres Sohnes in der Gesellschaft bisher sehr häufig auf Ablehnung und auch Ausgrenzung gestoßen. Wir kannten dieses Gefühl dieser fantastischen Unterstützung durch Andere schon sehr lange nicht mehr. Durch diese großartige Hilfe wird uns nun die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft für unseren Sohn Noah (und somit auch für meine Frau und mich) sehr viel einfacher fallen, wenn nicht sogar überhaupt erst möglich gemacht.“ gibt der Vater von Noah an.
Weiter sagt er: „Ganz besonderer Dank gebührt dabei Bea Fröhner und Lothar Scheelmann vom Verein „Mobil mit Behinderung“. Aber auch Herrn Gerd Micheel, welcher uns mit dem Förderverin ProHandicap Halle (Saale) e.V. eine fantastische und unbürokratische Hilfe zugesichert und zudem auch den Kontakt zum Herrn Malik vom Versicherungsbüro Makler in Halle hergestellt hat, welches nun für die kommenden 1 ½ Jahre die Vollkasko-Versicherung für das neue Fahrzeug übernehmen wird. Im Endeffekt aber spielte auch eine große Portion Glück eine Rolle, dass wir alle beteiligten Stiftungen und Vereine von unserem Vorhaben überzeugen und für uns gewinnen konnten.“